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19. Mai 2017

Mallorca - ein Überraschungsbesuch im Nirvana und ein Nachmittag in Puerto Portals

*enthält unbezahlte Werbung

Vor einem Jahr waren wir mit Freunden zwei Wochen auf einer wunderschönen Finca auf Mallorca und genau heute vor einem Jahr wurde ich ganz besonders von meiner Freundin Gabi überrascht. Deshalb schreibe ich heute diesen Post, um sie sozusagen zurück zu überraschen. ;-)))

Es begab sich also genau vor einem Jahr Mitte Mai, als es um 11:30 (kein Witz - wir haben tatsächlich solange geschlafen!!!) an der Schlafzimmertür klopfte und meine Freundin mich mit dem Satz "Guten Morgen Prinzessin, wir müssen in einer halben Stunde los. Badesachen und Handtuch einpacken!" weckte.

Natürlich haben wir wie immer das "in einer halben Stunde los" nicht geschafft (man hat ja schliesslich Urlaub) und fuhren dann also erst um 12:30 Richtung Palma und ich durfte unser Ziel immer noch nicht wissen. 

Insgeheim habe ich uns schon in einem der Beach-Clubs in Palma Mojitos schlürfen sehen, aber es kam ganz anders.


Irgendwann kurz vor Palma durfte ich dann meine fahrende Freundin weiter lotsen, die plötzlich meinte: 
"Sch..., wir müssen in zehn Minuten da sein und noch um Palma rum." 

Nachdem ich dann eine Wegbeschreibung auf Ihrem Handy in die Hand gedrückt bekam, ahnte ich so langsam, dass es sich nicht um einen Beach-Club handelte - sondern unser Ziel das Hotel Bon Sol in Illetas (einem Vorort von Palma) war. 
Was auch immer da so besonders sein sollte ...

Rund um Palma wird der Fahrstil bekanntlich etwas ruppiger, besonders wenn man bei meiner Freundin mitfährt: da wird schon mal der Gegenverkehr geschnitten oder eine Ampel schlichtweg ignoriert (#huhuGabimagstenochweiterlesen ,-)).

Glücklicherweise sind wir dann irgendwann nur eine viertel Stunde zu spät im Hotel angekommen.

Inzwischen erfuhr ich auch, dass wir einen Wellnes-Tag einlegen und es in dem Hotel den "Nirvana Spa" gibt. 
Dort hatte meine Freundin jedem von uns eine Lomi Lomi Masage gebucht.
Und da wir diese nicht parallel geniessen konnten, durfte ich als Erste geniessen und nach einer Stunde wurde getauscht.

Aber kommen wir doch zuerst zum Hotel; als ich Nirvana Spa und Bon Sol hörte, dachte ich an wehende Gardinen im Sommerwind und ein luftiges Hotel im mallorquinischen Stil.

Statt dessen standen wir also kurz darauf in einem an ein englisches Adelshaus erinnerndem Entree mit dicken Vorhängen, in der Luft lag ein schwerer aber dennoch sehr angenehmer Duft nach Orangenblüten, der sich durch die ganze Hotel-Anlage zog und wir bekamen zunächst an der Rezeption eine Chipkarte und die Wegbeschreibung zum Spa.

Das Hotel liegt an der steilen Küste von Illetas und zieht sich über mehrere Ebenen an einem Fels nach unten bis zum Wasser und verfügt sogar über einen eigenen Privatstrand.
Um dort von A nach B zu gelangen fährt man ziemlich viel Fahrstuhl und läuft scheinbar endlose Gänge. 

Dabei kommt man sich vor wie in einer englischen Burg - denn überall stehen Ritterrüstungen und das Ambiente ist sehr auf das etwas vornehmere britische Klientel ausgerichtet.

Im Nirvana Spa angekommen, wurden wir anstelle von Rittern zunächst von liegenden Buddhas, sanfter Musik und vielen schönen Blumen begrüsst. 

Und dann durfte ich auch schon auf die Liege, um meine Lomi Lomi Massage zu geniessen.
Eine Stunde Entspannung und Entspannung und Entspannung ... die brauchte ich auch nach der rasanten Fahrt. 
Währenddessen machte meine Freundin eine Kaffeepause am Pool mit herrlichen Blick auf die kleine Bucht und das Meer.


Nach der einstündigen Massage wurde getauscht und so machte ich mich auf den Weg mit meiner "Fahrstuhl-Chipkarte", um den Poolbereich zu erkunden. 

Was ich nicht wusste, dass sich meine Chipkarte (die man zum Fahren mit dem Fahrstuhl brauchte) entladen hatte und so stand ich zusammen mit einem sehr freundlichen älteren englischem Ehepaar im Fahrstuhl und der fuhr sogar los. 

Wir Drei wollten alle zum Pool-Bereich. 

Das nette Ehepaar war auch äusserst dankbar, dass ich die Fahrstuhl-Bedienung übernahm (aus Gründen nehme ich an) und mir war ja nicht bewusst, dass ich rein gar nix in diesem Lift auslöste. 
Dennoch fuhren wir los. 
Natürlich in die völlig falsche Richtung (weil da jemand gedrückt hatte).
Als wir wieder letztendlich immer noch zu dritt das vierte Mal an der Pool-Ebene VOOORBEIIIIFUUUHREEN (ohne anzuhalten!!!), begannen wir langsam Scherze darüber zu machen. 
Bekanntlich habe die Engländer ja den trockensten Humor und ich konnte da auch ganz gut mithalten.
Nach ca. einer viertel Stunde erfolgloser Fahrstuhlfahrt (wir kannten inzwischen ALLE Ebenen) bestieg dann endlich der sehr freundliche "Junior"-Chef des Hotels den Fahrstuhl, der sehr schnell bemerkte, dass meine Karte NULL funktionierte und uns endlich zur richtigem Ebene lotste. 

Der Blick auf die Bucht (und der Anblick der Pool-Bar) waren grandios und es gab selten ein Cortado und ein Aperol Spritz, der mir besser geschmeckt hat.

Auf den Bildern kann man sehen, wie wunderschön das Hotel mit seinem verschiedenen Ebenen gelegen ist. 
Die Hotelpublikum ist eher etwas älter und zu der Zeit, als wir dort waren, gab es viele britische und auch einige deutsche Gäste (mit grösseren Kindern).

Als ich nach einer Stunde meine Freundin Gabi aus dem Spa abholen wollte, musste ich wieder zum Fahrstuhl und ratet, wer dort stand. 
Das englische ältere Ehepaar  - und wir mussten erst einmal laut loslachen, als wir uns wieder sahen.

An dieser Stelle noch ein ganz dickes DANKE an die liebe Gabi für die Organisation dieses unvergesslichen Nachmittags 
(und an meinen Schatz, der die Massage gezahlt hat)! 

Und weil es noch viel mehr auf Mallorca zu entdecken gibt, geht es jetzt gleich um die Ecke von Illetas nach Puerto Portals.


Dahin haben wir (also mein Mann und unser Sohnemann) einen Ausflug unternommen, um uns den edlen Yachthafen und Hotspot der Stars und Milliardäre einmal live anzusehen.
Im Hafen - der Marina - gibt es über 600 Liegeplätze und ein Bummel entlang der Boote (eines größer und schöner als das andere) macht einem deutlich, wie viel Geld hier sozusagen im Wasser liegt.
Als wir Ende Mai letzten Jahres Puerto Portals besuchten, war nicht viel los in dem mondänen Örtchen. Auf dem sogenannten Sunset Market gab es allerdings zahlreiche kleine Marktstände, deren Angebot von Pflanzen und Keramik über Obst und mallorqinische Spezialitäten bis hin zu Modeaccessoires und Körben reichte. Kein Vergleich zu den traditionellen Märkten Mallorcas und man muss deswegen sicher nicht extra anreisen Der Markt ist allerdings eine hübsche Bereicherung für alle, die nicht nur zum Hafen möchten.


Wer in Puerto Portals essen gehen möchte, der kann dies beispielsweise in einem der zahlreichen Restaurants an der Hafenpromenade tun oder man chillt gemütlich in einem der Beach-Clubs, wie dem Roxy´s oder Moods
Natürlich gibt es auch exklusive Ladengeschäfte, in denen es durchaus passieren kann, dass man mit einem Prominenten an der Kasse steht.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass in Puerto Portals zwar höchstens unwissentlich Promis gesehen haben, wir immerhin aber schon einmal mit Simone Thomalla in Santanyi an der Fleischtheke standen. ;-)))


Nach unserem Bummel durch Puerto Portals haben wir auf dem Rückweg zu unsere Finca in der Nähe von Campos noch einen Abstecher in die Cala Pi unternommen und waren so verzaubert, dass wir ein paar Tage später zusammen mit unseren Freunden noch einmal dahinfuhren.
Und wer Lust hat, noch ein bisschen über die Cala Pi weiterzulesen - HIER gab es dazu bereits einen Blogpost.

Und nun wünsche ich Euch eine schöne Frühlingszeit und schicke liebe Grüsse,

Anne

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5. Juli 2016

Cala Santanyi - ein perfekter Strandttag und Restaurantempfehlung


Ein inzwischen festes Strandziel im Süden bzw. Südosten Mallorcas ist bei uns neben der Cala L`Lombards, neuerdings der Cala Pi und natürlich dem Es Trenc auch die Cala Santanyi. 

Denn hier kann man nicht nur super baden und sich sonnen, sondern auch Tretbootfahren. 
Das ist bei uns ein Muss. ;-) 
Dieses Jahr hatten wir ziemlichen "Seegang", so dass die Tretbootfahrer mit blasser Nase von ihrer Tour zurückkamen. 

Und leckeres Essen gibt es in der Cala Santanyi auch und zwar begleitet von fantastischer Aussicht. 
So sind wir während des Strandbesuches bequem in eines der angrenzenden Strandlokale gehüpft und haben es uns mit Blick auf die Bucht einfach gut gehen lassen.
Einen leckeren Cortado (Espresso mit Milchschaum) und einen frisch gepressten Smoothie bekommt man beispielsweise im bezaubernden Café Drac serviert, das etwas oberhalb des Strandes auf der linken Seite der Bucht liegt.


Um für das Abendessen einen der sehr hübsch dekorierten Tische zu reservieren, waren wir leider  dieses Mal etwas zu spät dran - wer also hier gern zu Abend essen möchte, sollte sich zeitig genug um die Reservierung kümmern.


Eine super Alternative für das Abendessen haben wir letztendlich direkt vor unserer Nase am Strand gefunden. 
Nach einem entspannten Badetag sind wir direkt nebenan im Hostal Playa auf der Terrasse mit herrlichem Blick in die Bucht gelandet.
Normalerweise stehe ich Strandrestaurants etwas skeptisch gegenüber, doch das Hostal Playa ist absolut zu empfehlen.
Das Personal ist aufmerksam und sehr freundlich, die Vorspeisen und Gerichte allesamt lecker - von Boquerones fritos (frittierte Sardellen), Pa Amb Oli (geröstetes Brot mit Olivenöl  geriebener Tomate z.B. mit Serrano und Manchego) bis hin zu Fisch und Paella - es war richtig gut.
Und auch die Pizza der Kinder schmeckte prima - ich habe im Laufe des Urlaubes nirgendwo eine bessere gegessen.
Wirklich praktisch an der direkten Strandlage des Hostals Playa ist außerdem, dass die Kinder nach (oder auch vor) dem Essen in Sichtweite im Sand Ball spielen können. 
So kommt keine Langeweile auf und auch mitgeschmuggelte elektronische Spielsachen (also Handy und Nintendo) sind kein Thema.


Wer direkt in der Cala Santanyi seinen Urlaub verbringen möchte, der kann dies in den angrenzenden Hotels oder auch Apartements, die privat vermietet werden tun.

Wir sind nach unserem Strandtag wieder auf unsere Finca auf dem Land bei Campos gefahren, wo man bis auf das Zirpen der Grillen und ab und an das Krähen eines Hahnes von völliger Ruhe empfangen wird.
Das hat auch was und ist zum Entspannen für uns einfach wunderbar.

Adressen Cala Santanyi (unbezahlte und freiwillige Werbung):

Cafe Drac
Cova des Drac 15, 07659 Cala Santanyi, Mallorca
Tel: 629 791 341

 Hostal Playa
Cova Des Drac, S/N | 07659Cala Santanyi, Mallorca
Tel: +34 971 64 54 09

 Im nächsten Mallorca-Travel-Post geht es dann auf die andere Seite der Insel und ich erzähl Euch ein bisschen aus dem "Nirvana" ;-)))


Mehr Reisetipps zu Mallorca gibt es auch hier:






HIER: Mallorca


Bis dahin wünsche ich Euch schöne Sommertage und vielleicht sogar schon Ferien

Liebe Grüsse

Anne

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31. Juli 2014

Mallorca - was man sehen sollte PART I



Fernweh - in Bayern haben gerade die Sommerferien begonnen und mir ist soeben bewusst geworden, dass wir bis auf einem kurzen Abstecher in den Norden in diesem Jahr keinen Urlaub im August machen werden (was irgendwie doof ist ...)

Und es ist schon wieder fast 6 Wochen her, dass wir zusammen mit Freunden auf der vielleicht schönsten Insel des Mittelmeeres - Mallorca - geurlaubt haben. 

Bereits seit mehreren Jahren fahren wir im Juni (die perfekte Reisezeit für alle die keine schulpflichtigen Kinder haben) dahin und mieten uns eine Finca - dieses Jahr sogar mit einem Pool, denn die Kinder haben Ihren Freischwimmer gemacht und so muss man zwar immer noch aufpassen, aber es geht so schnell keiner mehr unter. (und jetzt will ich natürlich auch nicht mehr ohne Pool - is ja klar).


Auf Mallorca gibt es wahnsinnig viele tolle Ecken - im Norden das Tramuntana-Gebirge mit imposanten Felsformationen und noch imposanteren Strassen (wo einem nach der 1000 Haarnadelkurve gut und gerne gepflegt schlecht werden kann ...), doch man wird nahezu an jeder Ecke mit einem fantastischen Blick (auf Berge und das Meer) belohnt und kann ausserdem endlich einmal sein fahrerisches Können richtig auf die Probe stellen. 
Es gibt sogar eine Krawattenknotenkurve auf dem Weg nach Sa Calobra - aber dazu komme ich später.

Für alle, die sich lieber entspannt auf der Insel umsehen möchten, empfehle ich, unbedingt dem kleinen Städtchen Santanyi einen Besuch abzustatten (siehe die Bilder oben).

Erstens: hier gibt es keine Hotelburgen, keinen Mc Donald´s´oder Burger King, sondern kleine wunderschöne Restaurants mit vorzüglicher Küche:

Zweitens: einen tollen Wochenmarkt (Mittwoch und Samstag), den man nicht ohne ein Grillhähnchen  verlassen darf (die sind der Knaller!!! der Stand ist beim Restaurant Goli - am besten kurz vorbestellen und dann später abholen)

Drittens: es gibt wunderschöne kleine Lädchen mit mediterraner (und inzwischen auch skandinavischer) Deko, Klamotten, Schmuck, feinen Delikatessen wie dem Flor de Sal, dass gleich um die Ecke am Es Trenc geernet wird (das heisst wirklich ernten!).

Folgende Restaurants in Santanyi kann ich u.a. empfehlen :

Restaurant Goli: zum Brunchen, Pausieren bei einer leckeren Bowle oder abends zum Barbecue auf der Dachterrasse (ist evtl. grad noch im Umbau) - Kater Mikesch fläzt sich dort gern genau unter den Stuhl meines Mannes (der dann sofort von mehreren Kleinkindern umringt wird, die die "MIAU streicheln ..." wollen, was zur Folge hat, dass er sich ab diesem Zeitpunkt keinen cm mehr bewegen kann - find ich persönlich ja sehr lustig ...) ... übrigens nicht erschrecken, wenn Ihr auf den Link vom Restaurant geht - die Frau Ochsenknecht ist nicht immer da ;-) dafür dann der Herr Mälzer

Restaurant ANO 1849: direkt an der Placa Major - vorzügliche Tapas (nicht viel, dafür originell und super frisch) und leckere Cocktails und man kann herrlich die vorbeilaufenden Leute beobachten.

Sa Cova: auch an der Placa Major vor der Kirche - Tapas-Bar und selbst gebackene Kuchen, der ideale Platz, um während des Marktes ein Gläschen Sangria zu trinken

Café Pablo: hat einen wunderschönen Patio, direkt hinter der Kirche

Noch mehr Impressionen von Santanyi gibt´s von mir auch HIER 



Aber immer nur Markt in Santanyi wird zwar nicht langweilig, aber es gibt noch so viele andere wunderbare Märkte, z.B. am Sonntag in Pollenca und am Mittwoch in Sineu.

Der Markt in Sineu ist der Grösste der Insel und zieht sich durch den kompletten Ort. Er ist zwar durchaus sehr "Touri", aber ich würde trotzdem sofort wieder hinfahren. 

Wenn man den unteren Teil schnell abhakt ( es gibt übrigens auch einen Viehmarkt da -also falls jemand mal eine Kuh oder ein Huhn oder so braucht) und in den oberen Teil des Ortes läuft, hat man erstens weniger Touristen (die haben wahrscheinlich alle keinen Bock hoch zu laufen), dafür wahnsinnig tolle Stände mit Obst, Gemüse, getrockneten Früchten, Brot, mallorquinischen Spezialitäten, Süssigkeiten und vielem mehr. 
Hier gibt es auch zauberhafte Gassen mit wunderschönen kleinen Restaurants und Bars, wo man einen leckeren Cortado (Espresso mit geschäumter Milch) oder ein kühles Cerveza (Bier - wer´s vom Fass mag bestellt ein Cana) trinken kann.







Und nicht zu vergessen, gibt es in Sineu auch gigantische Wolken - dieses Jahr haben wir solche Wolkenformationen öfter gesehen - Wahnsinn, oder?


Ein Ausflugsziel in diesem Jahr war u. a. Sa Calobra - eine kleine Bucht zwischen zwei schroffen Felsformationen, (die was´n Wunder gut besucht ist) - es empfiehlt sich entweder morgens ganz zeitig oder erst nach 16 Uhr dahin zu fahren, denn die Strasse ist kurvenreich, hier und da auch mal eng und es quälen sich tagsüber zahlreiche Busse durch. 

Dafür hat man aber immer wieder eine grandiose Aussicht und kann sogar an der Strasse frisch gepressten Orangensaft an einem Kiosk kaufen.




Das für mich Beste an Sa Calobra war der Fussweg dahin - mit einer tollen Sicht auf das Meer mit seinem unterschiedlichen Blau- und Türkistönen. Dort angekommen war ich etwas enttäuscht - die Idee dahin zu fahren, hatten schließlich auch noch andere Leute und zwar einige ...
Man teilt sich den Strand dort ausserdem auch mit einigen Ziegen, die neugierig und völlig unbeeindruckt von den Besuchern herumspazieren. Sehr lustig.

Was allerdings richtig toll war, dass wir auf dem Hinweg (versehentlich) einen Abstecher in die Cala Tuent gemacht haben - da ist kaum jemand und es gibt ein bezauberndes Restaurant - das "Es Vergeret" mit fantastischem Blick von seiner Terrasse auf die Buch rund das Meer. 



 


Wie immer müssen wir Mädels auch einen Abstecher nach Palma machen - dieses Mal in Begleitung unserer Männer und Kinder, die es ja auch galt, bei Laune zu halten. ;-)) Doch dazu mehr ein anderes Mal.

Meine Tipps für Palma, die coolste Bootsfahrt EVER (EVEEERRRR) und noch mehr Mallorca gibt´s dann demnächst im 2. Teil der diesjährigen Lieblingsidee Mallorca-Reiseserie.


Wer bis dahin noch etwas stöbern möchte, kann gerne hier einmal schauen:



Geniesst den Sommer und wer noch seinen Urlaub vor sich hat, dem wünsche ich viel Spass und gute Erholung.

Noch mehr Bilder gibt´s täglich bei mir auf Instagram - schaut doch mal HIER vorbei.

Sonnige Grüsse

Anne

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19. Juli 2013

Mallorca - Pure Life


Ab dem "40. Mai" herrscht laut einer mallorquinischen "Bauernregel" auf Mallorca bestes Wetter und das stimmt tatsächlich, wie wir seit Jahren feststellen dürfen.
Der Juni ist eine ideale Reisezeit - sofern man keine schulpflichtigen Kinder hat, denn die Strände sind noch nicht so voll und die Temperaturen sehr angenehm. 
Immerhin haben wir noch ein Jahr Schonzeit bis auch wir nur noch in den Ferien verreisen können.
Nur 2 Flugstunden von Deutschland entfernt, eröffnet diese bezaubernde Insel vielfältige Möglichkeiten, um zu genießen und zu entspannen. Und nichts anderes wollen wir im Urlaub tun.
Fernab vom Massentourismus "urlauben" wir in Cala L´Lombards nahe dem Städtchen Santanyi. 
Hier gibt es tolle Buchten und Strände (z. B. Es Trenc), den vielleicht schönsten Markt Mallorcas am Mittwoch und Samstag (Santanyi) und viele entspannte Leute (und ab Mitte bis Ende Juni auch einen erhöhten Promifaktor).


Abends grillen wir gern auf der Finca (das Fleisch, Doraden und nicht zu vergessen die Gambas aus der Frischtheke im Supermarkt z.B. Eroski oder beim Metzger bzw. Fischmarkt sind sehr gut - Kaufen!) dazu gibt´s Pimientos und Kartoffeln. Oder mein Mann zaubert die grandioseste Paella der Welt (wenn nur nicht die Sache mit dem Octopus putzen gewesen wäre ... Igitt).
Natürlich kann man auch sehr gut in der Gegend essen gehen - z.B. in neuen "Ano 1849" an der Placa Major in Santanyi - hier gibt es äußerst leckere Tapas und grandiose Erdbeer-Mojitos (die ich offiziell zu meinem Lieblingsgetränk 2013 ernannt habe), außerdem stehen auf der Kinderkarte hausgemachte Fischstäbchen, die unser Sohn zu den besten, die er je gegessen hat, gekürt hat (und das will was heissen).



Die Ausflugslust hielt sich dieses Jahr in Grenzen - aber natürlich mußten wir Mädels wieder zum Shopping nach Palma und haben uns zunächst das angesagte Santa Catalina Viertel angesehen. Hier gibt es hübsche kleine Boutiquen (unbedingt die Boutique Cronopios in der Pou 33 besuchen - wenn der äußerst nette und lustige argentinische Chef und Designer da ist, kommt man allerdings unter einer Stunde nicht wieder raus - aber hat sehr viel Spass) und charmante kleine Bäckereien mit diesen vielen köstlichen spanischen Leckereien, Tapas-Bars. Abends kann man hier sehr gut zum kleinen Preis essen.
Achja, auf Mallorca sind extrem viele Politessen unterwegs, ein Parkticket zu lösen ist also Pflicht (falls man mal über der Zeit ist und einen Strafzettel bekommt, dann einfach zum nächsten Polizisten oder Polizeiwache gehen und nachzahlen - das kostet nur paar Euro statt der satten Geldstrafe, die einem droht, wenn man nicht reagiert.)
Aber zurück nach Palma - dem Shoppingparadies (wenn nur die Sache mit dem Übergepäck nicht wäre ...) - coole Adressen für alle Dekofans sind u. a.  ZARA HOME (hier haben wir eine weitere Stunde verbracht - räusper!) und um die Ecke das RIALTO LIVING in der Sant Feliu. Da gibt es auch Deko für Yachten (also leider brauchen wir das nicht, aber falls ... wissen wir, wo wir hin müssen).
Und wenn wir schon bei Deko sind, weitere gute Adressen auf der Insel sind: Marrakech Interieur in Campos (da gibts tolle Laternen und diese hübschen orientalischen Aschenbecher) und Teulera Can Benito (www.canbenito.com) auch in Campos, wo man sich eine komplette Finca vom Fliesenboden bis zum Waschbecken und der Außenlampe ausstatten kann - alles in Handarbeit und auf Mallorca hergestellt.


Dieses Jahr haben wir es außerdem endlich Deia besucht (und haben leider nur das halbe Dorf entdeckt) und zuvor in Soller, was wir schon kannten. In Soller gibt es das beste Orangeneis (!!!), was man unbedingt probieren sollte und mit dem "Roten Blitz" (eine Art Strassenbahn) kann man bis nach Port de Soller fahren.

 

Von Deia fährt man mit dem Auto eine wunderschöne Küstenstrasse mit herrlicher Aussicht zur Cala Deia - eine tolle Bucht mit glasklarem Wasser und 2 netten Restaurants. 
Tipp: in einem kleinen Laden in Deia kann man sich zuvor kalte Getränke und frisches Obst für den Strand mitnehmen.

 

 

Wer von Palma aus nach Soller fährt, der kommt kurz vor dem Tunnel auch an den Gärten von Alfabia vorbei, die wir dieses Jahr besucht haben - ein Herrenhaus und Ölmuseum in einer grünen Oase.
Ein Besuch, der sich lohnt und den auch die Kinder bereitwillig mitgemacht haben!

 

 

Ein Abend gehört außerdem immer dem Pura Vida in Cala Figuera (hier sollte man unten auf der Terrasse essen, den oben im Bistro gibt es nur eine kleine Karte und der Burger, den ich probiert habe, war nicht so lecker - wohl eher so´n Bikerding, aber nix für meinen Geschmack). Deshalb empfehle ich, lieber unten zu essen - da gibt es eine atemberaubende Aussicht und eine feine Küche. 
Tipp: Bei Vollmond über dem Meer im Pura Vida noch einen Wein trinken.

 

Wie jedes Jahr geht so ein Urlaub viel zu schnell vorbei und was bleibt, sind schöne Erinnerungen, einige Mitbringsel und eine knackige Sommerbräune, die hoffentlich noch ganz lange anhält.



Bis bald und wer den einen oder anderen Tipp braucht, kann gerne noch einmal in meinem Mallorca-Post vom letzten Jahr 
HIER 
schauen oder sich gerne bei mir melden unter info@lieblingsidee.com.

Liebe Grüsse und einen schönen Urlaub

Anne

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